Akte: McKinley

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NICKNAME: Hollywood
NAME: McKinley, Mike
DATE OF BIRTH: 1973-05-29
RANK: Master Sergeant
TEAM ENTRY: 2013-05-20
SQUAD: Romeo One
ASSIGNMENT: Ground Operations Specialist
CALLSIGN: Romeo 1 – 2
HOMEBASE: Sugar Lake, Alabama (USA)
HISTORY
20.05.2013 Eintritt USMC Force Recon
25.03.2014 Purple Heart Operation Hydra
Während einer Ortskampflage wurde Mike McKiney so schwer verletzt, dass er gemeinsam mit Soldaten allierter Einheiten in einem improvisierten Feldlazarett versorgt werden musste. Erst nach Stunden konnte er mit einer Hand voll Überlebender evakuiert werden.
08.11.2014 Parachutist Insignia
20.11.2015 APSOC absolviert
Eintritt MARSOC
Beförderung zum Master Sergeant
22.11.2015 Ernennung zum Team Chief
02.03.2016 Übernahme komissarischer Teamführung Romeo
19.11.2017 Purple Heart Operation Backyard
Während Kampfhandlungen in der Provinz Lythium (Afghanistan) wurde Mike McKinley durch eine Schützenabwehrmine verletzt. Ein MedEvac-Helikopter flog ihn, gemeinsam mit anderen Verwundeten, in dass Feldlazarett des FOB Bushlurker aus, von wo er, nach Erstversorgung, über Kandahar und Ramstein (GER) ins Walter Reed Hospital, Bethesda (USA), verlegt wurde.
LEBENSLAUF
Als Nachkomme irischer Einwanderer wuchs Mike, geboren und aufgewachsen in der Kleinstadt Coos Bay (Oregon) bei seinen Eltern, einem promovierten Meeresbiologen und einer Popart-Künstlerin, auf. Er hat eine ältere Schwester, die im Range eines Lt. Colonels für den Nachrichtendienst tätig ist. Sie ist verheiratet und hat 2 Kinder.
Mikes Vater war bedingt durch mehrmonatige Forschungsreisen selten zu Hause und seine Mutter verfolgte mit Ehrgeiz ihre Karriere in der Kunstszene von Nordamerika und Ozeanien. Dadurch bedingt, war auch sie oft auf Reisen. Der Großvater väterlicherseits, dreimal geschieden und seit 1991 verwitwet, ein Navy Veteran des Koreakriegs, kümmerte sich während der oft langen Abwesenheit der Eltern um die Erziehung der Kinder. Mike beendete sowohl die Highschool, wie auch sein Maschinenbaustudium am Maseeh College of Engineering and Computer Science der Portland State University, mit durchschnittlichen Leistungen. Wann immer er Zeit fand, half er bei der Reparatur von Flugzeugen und Hubschraubern des Portland Aero Sports Club. Als Gegenleistung bekam er Flugunterricht. Anders als seine ältere Schwester, die mit Bestnoten ihr Informatikstudium abschloss und sich bei der USAF verpflichtete, wusste Mike lange nicht so recht wohin die Reise gehen sollte. Etwa ein Jahr nach dem Ende seines Studiums, besuchte er mit seinem Großvater eine Veteranenfeier in San Diego, Kalifornien, und kam mit Rekrutierungsoffizieren des USMC ins Gespräch. Ganz klassisch holte man ihn „von der Straße“ in die Kaserne. Mike blieb eine Woche länger als geplant in San Diego, kehrte nur noch einmal Heim um einige Habseligkeiten zu packen und war dann für mehrere Monate wie vom Erdboden verschluckt. Einer Ausbildung zum Hubschrauberpiloten, wurde trotz seiner fliegerischen Vorkenntnisse und wiederholter Bewerbung, stets eine Absage erteilt. Der bearbeitenden Abteilung ging er über viele Wochen dermaßen auf den Geist, dass einer der damaligen Sachbearbeiter scherzend bemerkte:“Der Typ ist so hartnäckig wie der widerborstige Stechpalmenwald am Hause meines Großonkels. Du kannst ihn stutzen wie Du willst, er kommt immer zurück.“ In einem der Ablehnungsbescheide betitelte man Mike daher einst mit dem Spitznamen Hollywood (dt. Stechpalmenwald). McKinley gefiel diese Note und so beschwerte er sich nie darüber. Nach der Grundausbildung auf Parris Island, South Carolina, verpflichtete er sich dann als Pionier und durchlief die Unteroffiziersausbildung. In dieser Funktion schien er gänzlich aufzugehen. Er war als Ausbilder für den Umgang mit Sprengmitteln sowie der Räumung von Sprengfallen ein gefragter Mann. Teilstreitkräfteübergreifend dozierte er bei Air Force, Navy, Army, Spezialeinheiten des FBI und natürlich, bei den Marines. Er diente als Kommandosoldat mit der Spezialisierung auf Pionieraufgaben bei Einsätzen in Afghanistan, Tschetschenien, Bolivien, Bosnien, Tschernarus und anderen Destinationen in Einsätzen die allesamt der Geheimhaltung unterliegen. Nach zahlreichen weiterführenden Spezialausbildungen, hier nun u.a. auch die Fluglizenzerteilung für den eingeschränkten truppendienstlichen Gebrauch für eine Handvoll Hubschraubertypen, trat er auf eigenen Wunsch, am 08.04.2013, von seiner Lehrtätigkeit zurück. Eine anstehende Beförderung hätte ihn ansonsten auf einen Stabsdienstposten versetzt. Das konnte und wollte er sich nicht vorstellen. Stets der kämpfenden Truppe verbunden, bat er stattdessen um eine neue Truppendienstverwendung und übernahm den Aufbau und die Ausbildung einer kleinen spezialisierten Fernaufklärungseinheit bei seiner neuen militärischen Heimat, der 2nd Force Reconnaissance (kurz: 2nd FoRecon). Die Einheit wurde im November 2015 als zweites Marine Special Operations Team (Kennung: 2nd Marine Raiders), dem 4th MSOB, des Marine Raider Regiments, des United States Marine Corps Forces Special Operations Command
(MARSOC) unterstellt. Während seine Schwester von Anfang an die Offizierslaufbahn einschlug, sah sich Mike als Bindeglied zwischen Offizier und Mannschaft stets besser aufgehoben. Mittlerweile über vierzig ist Mike McKinley nach wie vor überzeugter Single. Sein Herz gehört dem Marine Corps. Eine Verlobung löste seine damalige Freundin 2003 während seiner Stationierung im Oman auf. Er besitzt ein kleines Strandhaus an der Pazifikküste bei Coos Bay und wohnt ansonsten in einer bescheidenen Unteroffizierslodge der US Marine Corps Base „Camp Sugar Lake“ (Alabama / USA).