WITHOUT A TRACE

WithoutATraceWITHOUT A TRACE (OPERATION HADES)

Missionscharakter: Combat Search And Rescue
Ergebnis: gescheitert

Ort/Datum: Altis / 28.02.2018
Missionsabend: 21.03.2015

Bürgerkrieg auf Altis. Die letzten demokratischen Wahlen wurden abgehalten. Klarer Seiten-Bilder-Platzhalter2Sieger bleiben die etablierten Parteien. Das Volk begehrt auf, wirft den alten Seilschaften Wahlmanipulation vor und erklärt den bewaffneten Widerstand gegen die Regierung, die in seinen Augen für die sozialen Missstände der letzten Jahre die Hauptschuld trägt. Teile des Militärs desertieren und schließen sich den Milizen an, die ihrerseits an Waffen und Gerät der Streitkräfte gelangen. Eine klare visuelle Trennung zwischen den Fraktionen ist erschwert. Die Lage ist extrem heikel und unübersichtlich.

OPERATION HADES: Die Regierungen zahlreicher Nationen rufen ihre auf Altis lebenden Staatsbürger zum Verlassen der Konfliktregion auf. Die im Mittelmeer operierende USS Makin Island wird für die Evakuierung von Bürgern der USA und anderen NATO-Staaten abgestellt. Im Rahmen der laufenden Evakuierung kontaktiert die Schwester des ehemaligen Army-Private James Ryan die US-Behörden, um Ihren Bruder als vermisst zu melden. Dieser wollte sein Haus nach einem letzten Telefonat mit seiner Schwester umgehend verlassen, um die über die Lokalmedien publizierte Sammelstelle für auf Altis lebende Ausländer in Pyrgos aufzusuchen. Ryan kam dort jedoch nicht an, sein Handysignal riss ab und sein Verbleib blieb ungeklärt. Die Einsatzzentrale der USS Makin Island entsandte daraufhin ein Kommando der 2nd FoRecon mit dem Auftrag James Ryan zu finden und ihn umgehend zur vorgesehenen Evakuierungszone in Pyrgos oder direkt zur USS Makin Island zu bringen.

Das CSAR-Team der 2nd FoRecon begab sich noch vor Tagesanbruch per UH-80 Ghost Hawk zu einer Landezone ca. 3 Kilometer südlich von Ryans Haus. Unbehelligt erreichten die Männer das Gehöft in dem Ryan mit weiteren Mitgliedern einer christlichen Gemeinde lebte. Es befanden sich keine Zivilisten mehr vor Ort. Die Recon Marines fanden Ryans Arbeitslaptop und konnten dank eines darauf installierten Tracking-Tools den aktuellen Standort von Ryans Pick Up bestimmen. Sichernde Teamkameraden meldeten bewaffnete Kräfte die in der Gegend patrouillierten. Auch wenn die USA in diesem Szenario als neutrale Partei auftraten, so war aufgrund der angespannten Situation damit zu rechnen, dass lokale Einheiten, gleich welcher Fraktion, umgehend das Feuer auf die Recons eröffnen könnten. Dies gereichte der 2nd FoRecon in diesem Einsatz zum Nachteil, da aufgrund des in den ROE’s erklärten Feuerstatus Rot, zunächst auf sie geschossen werden musste, um den Einsatz von tödlicher Gewalt zu legitimieren. Aus diesem Grunde galt es möglichst unendeckt von Jedermann von A nach B zu gelangen.

Die 2nd FoRecon zog sich in nördlicher Richtung aus dem Gehöft zurück und erruierte die Lage im Schutze eines Sumpfgebietes. Hier entsandte der Squadleader das Scharfschützenteam der Einheit zur autarken Bestimmung und Einrichtung eines Observierungspunktes (mil.: Spot). Der Rest des Teams verlegte zu einem abgesprochenen Verfügungsraum (RP). Auf dem Weg zum RP geriet das Team ins Visier eines Maschinengewehrschützen (Fraktion: unbekannt), dessen Beschuss sich alle Mitglieder sicher entziehen konnten. Der gegnerische Schütze wurde lokalisiert und konnte durch das noch in Reichweite befindliche Scout Sniper Team sehr rasch erfasst und eliminiert werden. Für die Reconeinheit kam es kurz darauf allerdings umso heftiger. Die Besatzung eines Ilfrit/Punisher (GMG) erspähte die Recons und es kam zu einem kurzen und heftigen Schusswechsel auf kürzeste Distanz, in dessen Verlauf das gesamte CSAR-Team getötet wurde. Die zwei verbliebenen Soldaten der Scout Sniper Unit sicherten das Feld nach dem Abzug des Panzerwagens und kommunizierten der OPZ das Scheitern der Unternehmung. Alle Teammitglieder wurden daraufhin per Helicopter zurück zur USS Makin Island verbracht. Das Schicksal von James Ryan ist bis zum heutigen Tage ungeklärt.

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